
Akku-Schrauber und Akku-Bohrschrauber zählen heute nicht nur zur Grundausstattung professioneller Handwerker. Auch viele Heimwerker nutzen sie als flexible Helfer. Das liegt vor allem daran, dass sie nicht nur das komfortable Arbeiten fernab von Steckdosen ermöglichen. Moderne Geräte bieten auch eine ausgeprägte Leistungsstärke, die früher kabelgebundenen Werkzeugen vorbehalten war. Doch welches Modell entspricht dem individuellen Anforderungsprofil am besten? Wir zeigen, worauf Interessenten achten sollten.
Akku-Schrauber sind die Spezialisten in der Werkzeugtasche. Sie sind nämlich für das Ein- und Ausdrehen von Schrauben ausgelegt. Dafür genügt schon eine relativ geringe Leistung. Deswegen zeichnen sich viele Modelle durch eine kompakte Bauform und ein geringes Gewicht aus. Das ist wichtig, um mit dem Werkzeug auch an schwer zugängliche Stellen zu gelangen, und sorgt dafür, dass die Arbeit leichter und ermüdungsfreier von der Hand geht. Wer nur schrauben möchte und nicht bohren muss, ist mit dieser Geräteklasse optimal bedient.
Akku-Bohrschrauber sind im Vergleich dazu deutlich leistungsstärker. Zwar lassen sich mit ihnen auch Schrauben ein- und ausdrehen. Sie sind aber auch für Bohrarbeiten geeignet. Wegen der höheren Leistung sind Akku-Bohrschrauber etwas schwerer und auch kostspieliger. Dafür sind sie die idealen Allrounder für Bohr- und Schraubarbeiten.
Akku-Bohrschrauber und -Schrauber zeichnen sich durch eine Vielzahl von Merkmalen aus. Je nach Einsatzzweck sind diese mehr oder weniger relevant. Entscheidend sind aber oft folgende Aspekte:
Akkukapazität (Ah)
elektrische Spannung (V)
maximales Drehmoment (Nm)
Zubehör
Wie lange sich Elektrowerkzeuge fernab der Steckdose ohne Nachladen einsetzen lassen, bestimmt die Akkukapazität. Diese geben Hersteller in der Einheit Amperestunden (Ah) an. Zwar ist ein größerer Wert hier von Vorteil, da er längere Nutzungszeiten impliziert. Akkus mit großer Kapazität sind aber auch schwerer, sodass der Bedienkomfort sinkt. Deswegen können Schrauber bzw. Bohrschrauber mit kleinem Akku je nach Einsatzzweck die bessere Wahl sein – vor allem, wenn Wechselakkus zur Verfügung stehen.
Die in Volt (V) gemessene elektrische Spannung ist ein Indikator für die Leistungsfähigkeit von Akku-Bohrschraubern und -Schraubern. Für Montage- und leichte Schraubarbeiten genügen hier bereits 10,8 bis 12 V. Mit 14,4 bis 18 V sind auch Bohrarbeiten in harte Hölzer möglich. Für anspruchsvolle Aufgaben offerieren einige Hersteller Geräte mit 36 oder sogar 40 V.
Das – in Newtonmetern (Nm) gemessene – maximale Drehmoment gibt die Kraft an, die auf das Material wirken kann. Die meisten Hersteller geben hier sowohl ein weiches als auch ein hartes Drehmoment an. Aussagekräftig ist hier vor allem der erste Wert, da er sich auf den alltäglichen Gebrauch bezieht. Das harte Drehmoment ist eher bei Ausnahmesituationen relevant. Für leichte Arbeiten genügt bereits ein Drehmoment ab 10 Nm.
Einen echten Mehrwert kann das mit dem Akku-Schrauber oder -Bohrschrauber mitgelieferte Zubehör bedeuten. So erhöhen etwa LED-Arbeitsleuchten oder Gürtelclips den Komfort. Teilweise gehören auch Wechselakkus zum Lieferumfang, sodass sich der Einzelkauf erübrigt. Gleichzeitig lässt sich durch den bewussten Verzicht auf Angebote mit Zubehör Geld sparen. So benötigen viele Anwender nicht zwangsläufig ein weiteres Ladegerät.
Damit sowohl ambitionierte Heimwerker als auch professionelle Handwerker genau die Akku-Bohrschrauber und -Schrauber finden, die sie benötigen, offerieren wir auch in dieser Produktkategorie eine umfangreiche Auswahl. Bei rubart.de finden Sie deshalb viele beliebte Modelle führender Marken wie Bosch, DeWalt, Festool, Flex, Makita oder Metabo. Bei Fragen hilft Ihnen unser Kundenservice gerne kompetent weiter.