
Absaugmobile
Festool Absaugmobile: Selten können Sie bei Festool so viele Varianten eines Gerätetyps finden wie in dieser Rubrik, die wahrhaftig alles zu haben scheint, was man sich von einem Sauger wünschen kann. Und der technische Fortschritt hat sich in den letzten Jahren auch nicht schlafen gelegt, sondern den simplen Vorgang des Erzeugens eines Vakuums mit resultierender Ansaugung von Luft zu dessen Ausfüllung mit immer weiteren Funktionen, Spielarten und bautechnischen Tricks verfeinert. Damit kommen die Staubsauger, die Sie kennen, keinesfalls an heutige Generation von Festool Absaugmobilen in Leistungsfähigkeit, Komfort und Features heran. Überzeugen Sie sich davon in dieser Kategorie.
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Ein oft unterschätztes Gut ist unsere Gesundheit. Schnell eine Wand abschleifen oder rasch einen alten Balken durchsägen, ein schneller Schliff über den Kotflügel und vieles mehr. Wer erkennt sich an diesen Beispielen wieder? Der kleine Job, schnell nebenbei erledigt und alles ohne Absaugung. Im Einzelnen betrachtet wäre diese „Nebentätigkeit“ tatsächlich ein weniger großes Problem. Zu einer Gefahr für Ihre Gesundheit werden diese Arbeiten durch ihre Häufigkeit.
Die Ausnahmen werden zahlreicher und nehmen oft mehr Zeit in Anspruch als zunächst kalkuliert. Am Ende verzichtet der Anwender in großem Umfang auf das „lästige“ Zubehör. Wenn wir ehrlich sind, erledigen wir immer „mal schnell“ irgendetwas und belasten unseren Körper mit Stäuben unterschiedlicher Grenzwerte. Welches Ausmaß diese Belastung durch Häufigkeit und Art der Stäube annimmt, ist nachträglich schwer nachvollziehbar. Aus diesem Grund verfolgt Festool eine klare Strategie. Der Hersteller sagt dem alltäglichen Staub den Kampf an. Ein wesentlicher Bestandteil ist das Absaugmobil.
Der Gesetzgeber hat die früher geltende komplexe Einteilung vereinfacht. Er unterscheidet mittlerweile europaweit in drei verschiedene Staubklassen L, M und H.
L steht in diesem Fall für die unbedenklicheren Stäube, M für gesundheitsgefährdende und H für krankheitserregende Stäube. Die Gefahr dieser Stäube geht weit über sichtbare Partikel hinaus. Dabei ist zu beachten, dass unbedenkliche Stäube langfristig ebenfalls krankheitserregend sind.
Während die sichtbaren Partikel des anfallenden Staubs durch Nasenhärchen und die Schleimhäute aufgefangen werden - was auch nicht unbedenklich ist. Deutlich feinere Staubpartikel und Fasern finden ihren Weg bis tief in die Lunge. Diese Stäube schädigen nachhaltig das Lungengewebe und führen langfristig zu schweren Erkrankungen.
Atemnot, Asthma, chronische Bronchitis oder Lungenkrebs sind die Folgeerscheinungen im sorglosen Umgang mit diesen Stäuben. Aber auch die Irritation von Augen und Haut sowie die Schädigung des Nervensystems können die Folge hoher Staubbelastungen sein.
Die Klasse L steht für weniger bedenkliche Stäube wie Hausstaub. Der Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) liegt bei > 1 mg/m³. Der Abscheidegrad der Filtersysteme beträgt > 99 %.
Die Staubklasse M umfasst gesundheitsgefährdende Stäube. Die AGW betragen ≥ 0,1 mg/m³. Der Abscheidegrad der Filtersysteme beträgt in dieser Klasse > 99,9 %.
Stäube der Staubklasse M:
Diese Klasse umfasst folgende Stäube:
Holzstäube von der Buche, Eiche, Esche, Kiefer, Tanne, Birke.
Stäube von Spachtel, Füller und Lacken, Putze und Farben.
In der Staubklasse H werden krankheits- und krebserregende Stäube zusammengefasst. Die AGW liegen mit > 0,1 mg/m³ sehr niedrig. Der Abscheidegrad der Filtersysteme erreicht einen Wert von >99,995 %.
Stäube der Staubklasse H:
In diese Staubklasse gehören Asbest, Arsen, Blei oder mit Bakterien, Keimen oder Schimmel kontaminierte Stäube.
Aber auch Mineralfasern, Bitumen, künstliche Mineralfasern wie Glaswolle, Gipse, Zement, Beton sowie Fliesenkleber und Farben wie Latex- und Ölfarben oder quarzhaltige Materialien gehören zur Staubklasse H.
Wo gehobelt wird, da fallen Späne! Die Staubentwicklung ist bei vielen handwerklichen Tätigkeiten völlig normal, geradezu selbstverständlich. Welchen Umfang diese Staubbelastung annehmen kann, möchten wir bei an folgendem Beispiel beschreiben. Das Schleifen eines Raums mit 90 Quadratmeter Fläche belastet Ihren Körper mit 54 Litern Staubvolumen.
Das Beispiel ließe sich problemlos auf das Schleifen von Kotflügeln, das Abschleifen von Fensterrahmen oder sonstige handwerkliche Tätigkeiten übertragen. Die Summe der Staubbelastung am Ende des Auftrags ist entscheidend. Hier betritt das Absaugmobil die Bühne.
Mit dem Absaugmobil greifen Sie auf den wesentlichen Bestandteil im Kampf gegen den Staub zurück. Sie vermeiden mit einem Entstauber bei Ihnen und Ihren Kollegen mittelfristig kostenintensive und krankheitsbedingte Ausfälle. Insbesondere Erkrankungen führen zum Verzug in der Auftragsabwicklung, zu gewaltigen Personalengpässen und zu kurzfristigen und deshalb ertragsschmälernden Beauftragungen von Subunternehmern. Mit einem Absaugmobil schützen Sie nebenbei die Umwelt und die Gesundheit Ihrer Auftraggeber im privaten Wohneigentum.
Der Absauger ist mehr als ein simpler Staubsauger. Mit dem Kauf eines Entstaubers oder Industriesaugers erwerben Sie ein ausgefeiltes und durch Tests und Prüfverfahren zertifiziertes Produkt zur Vermeidung von Staubbelastungen. Neben Aspekten wie Qualität, Stabilität und Langlebigkeit zeichnen sich die Absaugmobile vor allem durch den Systemgedanken aus.
Ein Hersteller wie Festool ist stets bemüht den Staub aufzufangen, wo er anfällt, zwischen Elektrowerkzeug und Werkstück. Das heißt, der Staub gelangt im Idealfall gar nicht in Ihre Umgebung, sondern wird gleich an der Bearbeitungsstelle abgesaugt und in den Filter des Absaugmobils übergeben.
Die Vermeidung von gesundheitsgefährdenden Stäuben macht Festool möglich, indem die Maschinen, das Zubehör und die Absauger kompatibel sind. Die Produktwelt entwickelt der Hersteller mit dem Hintergedanken, Ihren Arbeitsplatz sauber und unbelastet von Stäuben zu gestalten.
Die Absaugmobile sind zentraler Bestandteil im Kampf gegen den Staub. Sie sind das entscheidende Glied in der Kette der Elektrowerkzeuge, die zu Ihrem Arbeitsplatz zählen. Weitere Kriterien bei der Auswahl des richtigen Gerätes sind der Volumenstrom sowie der maximale Unterdruck.
Alle Entstauber, Absaugmobile und Industriesauger sind mit 230 V netzbetrieben. Festool passt die Leistungsaufnahme der Geräte den unterschiedlichen Anforderungen an. Ein weiteres wesentliches Merkmal ist die Mobilität. Während Sie das Absaugmobil CTL-SYS mit einem Schultergurt bequem in das Gerüst mitnehmen können, sind die übrigen Sauger mit stabilen Rollen versehen. Wendig und leichtgängig meistern diese Entstauber manche Unebenheit auf der Baustelle.
Jedes der Absaugmobile ist mithilfe des SYS-Dock erweiterbar. Nehmen Sie Ihre Systainer und weiteres kompatibles Zubehör und erweitern Sie den Entstauber zu Ihrer mobilen Kleinwerkstatt. Damit hat das Suchen ein Ende und Sie ersparen sich auf großen Baustellen lange Wege.
Die hochwertigen Industriesauger und Absaugmobile sind mit den meisten Maschinen, dem umfangreichen Zubehör und mit Filtern und Filtersäcken von Festool während unterschiedlichster Anwendungen kombinierbar.
Das Gewicht der Geräte ist auf Mobilität ausgelegt, daher ist das Gesamtgewicht - ohne Zubehör - überschaubar. Trotzdem weisen die Sauger Kabellängen zwischen 5,0 und 7,5 Meter auf.
Das Auffangvolumen der Maschinen ist abhängig von ihrem Bedarf und Einsatzzweck. Wägen Sie ab, ob Sie einen Industriesauger mit großem Behältervolumen und höherem Gewicht für langandauernde Arbeiten benötigen, oder eher ein kleineres Gerät. Um den häufigen Wechsel der Filtersäcke zu vermeiden, wäre vielleicht die Erweiterung des Volumens eines kleinen Saugers mit dem am SYS-Dock befestigten CT Vorabscheider CT-VA-20, 204083 eine gute Ergänzung für Sie.
Festool bietet 33 verschiedene Basis-Modelle in verschiedenen Größen an. Diese Zusammenstellung gliedert sich in 27 Absaugmobile und 6 Industriesauger auf. Darüber hinaus listet der Hersteller zahlreiche Varianten und Erweiterungen in seinem Programm. Alle Entstauber lassen sich auf die zuvor genannte Anzahl der Basis-Modelle zurückführen.
Der Anbieter stellt 27 Modelle mit unterschiedlichen Leistungsparametern zu Auswahl. Ergänzt wird diese Palette durch das tragbare Absaugmobil CTL-SYS, 575279. Es hat die Form eines Systainers und wird durch den Tragegurt SYS-TG, 500532 oder das Rollbrett SYS-RB, 204869 erweitert.
Diese Spezialsauger bietet Festool in sehr verschiedenen Varianten an. Die Maschinen unterscheiden sich in Größe, Saugkraft, Leistungsaufnahme und Filter sowie Auffangvolumen. Des Weiteren können Sie diese Geräte auch zur Aufnahme von Flüssigkeiten verwenden. Bitte beachten Sie die Gefährdungsklassifizierung und die Grenzwerte für Stäube am Arbeitsplatz.
Was ist ein Industriesauger?
Diesen Saugertyp legt Festool auf die speziellen Anforderungen in Industrie und Handwerk aus. Die Maschinen überzeugen - anders als der heimische Staubsauger - durch ein größeres Auffangvolumen und eine große Saugleistung. Gerade die Aufnahme und die Reinigung von Stäuben verschiedener Staubklassen hebt die Industriesauger aus der Masse hervor. Aufgrund zahlreicher Zusatzfunktionen können Sie die Sauger den umfangreichen Anforderungen Ihres Gewerkes anpassen. Die Geräte unterstützen Handwerker unterschiedlichster Branchen in ihrer täglichen Arbeit.
Der erste Impuls eine Vorauswahl zu treffen, ist die Frage welcher Sauger passt zur eigenen Branche. Das ist normal und grundsätzlich richtig. Unabhängig von der Branche, raten wir aber auf die Staubklasse zu achten. Wenn Sie in erster Linie die Sauger zum Staubsaugen der eigenen Büroräume nutzen, dann passt sicherlich ein Absaugmobil der Staubklasse L zu Ihnen. Wenn Sie den Sauger aber unregelmäßig zum Aufsagen von Holz- oder anderen Stäuben der Klasse M einsetzen, dann raten wir zu einem Einstiegsmodell mit einer Klassifizierung für die Staubklasse M.
Die Branchen, die Industriesauger einsetzen, fassen wir für Sie nachfolgend zusammen:
Holzbau, Holzbearbeitung, Maler, Renovieren, KFZ-Handwerk, Metallbau.
Der Einsatzzweck der Industriesauger ist vielfältig. Generell kann man sagen, dass Handwerker einen Sauger bei zerspanenden Arbeiten, beim Schleifen oder Polieren einsetzen. Etwas detaillierter listen wir die Haupttätigkeiten für Sie wie folgt auf:
Sägen und Zusägen, Verbinden, Polieren und Ölen, Schleifen und Bürsten, Fräsen, Untergründe vorbereiten, Hobeln, Bohren und Schrauben, Trennen.
Sie ahnen es bestimmt, die Liste an Zubehör, die Festool für diese Leistungsträger und Ihren Arbeitsalltag bereit hält, ist sehr groß. Ergänzend bietet der Hersteller Zubehör zugeschnitten auf jeden Saugertyp an. Diese Vielfalt stellen wir für Sie geordnet und vereinfacht auf.
Schubbügel, Absaugarm, Sys-Adapter SYS-AP-CT 36 HD, Verschlussschieber VS-CT AC/SRM45 PLANEX, Tragegurt SYS-TG, Werkzeughalter WHR-CT, Bluetooth Fernbedienung CT-F I/M-Set, Fernbedienung CT-F I, Modulsteckdosen, Schlauchdepot CT-SG, Werkzeughalter WHR-CT 36-LHS 225, Werkzeughalter WHR-CT LHS 2, Vakuum-Spanndüse CT-W, Adapter AD-WCR, Filtersäcke, Absolut-Filter, Entsorgungssäcke, Hauptfilter, Zweilagige Filtersäcke.
Die modernen Absaugmobile verfügen über die Möglichkeit kompatible Elektrowerkzeuge via Bluetooth mit dem Sauger zu vernetzen. Der Vorteil ist, dass der Absauger startet, sobald Sie das Werkzeug einschalten. Ein großer Nutzen für Sie als Anwender liegt darin, dass Sie den Sauger nicht mehr selber einschalten müssen - was auch schon mal vergessen wird.
Die benötigte Saugleistung steht „on demand" zur Verfügung, sobald Sie das Werkzeug einschalten. Sie endet, sobald Sie das Elektrowerkzeug wieder abschalten. Festool schützt Sie auf diesem Weg nicht nur vor Staub. Möglicherweise verringert sich Ihr Energieverbrauch. Der stundenlange Lärm nimmt ab, weil der Sauger ohne Nutzung ausgeschaltet ist.
Eine weitere Arbeitserleichterung kann die automatische Filterreinigung sein. Durch eine Rüttelfunktion löst der Sauger sogenannte Staubkuchen an den Filterwänden mechanisch. Da sich die Filter nicht mehr zusetzen, füllen Sie sich gleichmäßiger und der Austausch wird seltener.
Achten Sie darauf, dass an Ihrem Industriesauger der Wechsel der Filter schnell und werkzeuglos erfolgt. Gerade beim Wechsel von Trocken- auf Nassfilter, oder dem Austausch der Staub- und Filtersäcke führt ein rascher Austausch zur Reduktion von Kosten verursacht durch Standzeiten. An manchen Saugern von Festool lassen sich die Filterkassetten bequem von Außen tauschen, ein Öffnen des Saugers entfällt.
Viel passieren kann Ihnen bei diesen Geräten nicht. Manche der Sauger sind gegen statische Aufladung geschützt, sodass feine Holz- und Mehlstäube oder explosive Stäube wie Aluminium- und Magnesiumstäube keine Gefahr darstellen.
Andere Entstauber verfügen über eine Bremsvorrichtung an den Rollen. Ein Wegrollen auf abschüssigem Gelände oder Dächern mit leichter Neigung wird vorgebeugt. Eine andere Vorrichtung schützt den Industriesauger vor Beschädigung, denn bei einer Verstopfung meldet sich das Gerät mit einem Signalton.
Die Steckdosen, die an manchen Absaugmobilen integriert sind, sind mit Abdeckkappen versehen. Verschmutzungen oder leichte Verunreinigungen werden auf diesem Weg vermieden und die Funktionalität bleibt erhalten.
Wer sich für ein Absaugmobil aus dem Hause Festool entscheidet, hat aus zahlreichen Gründen die richtige Wahl getroffen. Die qualitativ hochwertigen Geräte durchlaufen vor der Serienfertigung ein umfangreiches und lückenloses Programm an Belastungstests. Diese Prüfverfahren spiegeln Ihren harten Alltag wider und weiten ihn an die Belastungsgrenze aus.
Darüber hinaus zahlt sich die enge Zusammenarbeit mit den Berufsgenossenschaften und der Schulterschluss mit den Handwerker positiv aus. Denn wer weiß es besser als die Facharbeiter der verschiedenen Gewerke? Das Feedback fließt direkt in den Entwicklungsprozess ein oder wird zu einem neuen Produkt weiterentwickelt.
Manchem erscheint der Preis für Absaugmobile zu hoch. Wenn Sie aber die Forschung und Entwicklung dahinter berücksichtigen, den Systemgedanken und die Produktwelt von Festool als zusammenhängend erfassen, dann ist der Preis eine kleiner werdende Hürde. Am Ende zahlt es sich für Sie aus, auf zuverlässige Produkte zurückgreifen zu können, die Sie in Ihrem Gewerk auch nach vielen Jahren und zahllosen Einsätzen nicht im Stich lassen.
Diese Gewissheit und der Möglichkeit über die Garantie all-inclusive auch nach Jahren ein Ersatzteil zu erhalten, sind unschlagbar.
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Bei Festool Absaugmobilen entscheidet nicht nur die Behältergröße. Wichtig sind vor allem Staubklasse, Staubart, Anwendung, Arbeitsort, Filterabreinigung, Stromversorgung und Zubehör. Deshalb sollte die Auswahl nicht zuerst nach Preis oder Ausstattung erfolgen, sondern nach dem Material, das abgesaugt werden soll.
Festool macht die Staubklasse bereits am Modellnamen erkennbar. Ein CTL ist ein Sauger der Staubklasse L, ein CTM steht für Staubklasse M und ein CTH für Staubklasse H. Zusätzlich finden sich Kennzeichnungen am Gerät, zum Beispiel vorne am Sauger und auf dem Typenschild beziehungsweise Aufkleber auf der Rückseite.
Staubklasse L ist für leicht gefährliche Stäube vorgesehen. Dazu zählen zum Beispiel normaler Hausstaub, grober Schmutz oder Sand. L-Sauger müssen den eingesaugten Staub zu mindestens 99 % abscheiden. Für einfache Reinigungsarbeiten oder weniger kritische Stäube kann das ausreichend sein.
Staubklasse M ist im Handwerk häufig die wichtigere Klasse. Sie ist für mittlere gesundheitsgefährdende Stäube gedacht, zum Beispiel Holzstäube wie Buche oder Eiche sowie mineralische Stäube aus Spachtel, Putz oder Wand- und Deckenschliff. M-Sauger müssen mindestens 99,9 % des eingesaugten Staubs abscheiden und verfügen über eine Volumenstromüberwachung.
Gerade im gewerblichen Bereich ist ein M-Sauger oft die sinnvollere Wahl. Für Schreiner, Tischler, Maler, Trockenbauer, Zimmerer und Innenausbauer ist diese Einordnung besonders relevant, weil dort regelmäßig Holz- und mineralische Stäube anfallen. Wer gewerblich Holz schleift, sägt oder mineralische Untergründe bearbeitet, sollte deshalb besonders genau prüfen, ob ein CTM-Modell die passende Wahl ist.
Staubklasse H ist für hoch gefährliche Stäube vorgesehen. Dazu gehören zum Beispiel Asbeststäube oder bestimmte Stäube bei Schimmelpilzsanierungen. H-Sauger müssen mindestens 99,995 % des eingesaugten Staubs abscheiden. Bei Asbestarbeiten reicht es aber nicht, einfach einen H-Sauger zu kaufen. Solche Arbeiten erfordern besondere Schutzmaßnahmen, vorgeschriebene Arbeitsverfahren und entsprechende Sachkunde beziehungsweise Zertifizierung.
Ein wichtiger Unterschied zwischen L-, M- und H-Saugern ist die Volumenstromüberwachung. Bei M- und H-Saugern muss der Anwender gewarnt werden, wenn die Luftgeschwindigkeit im Schlauch zu niedrig wird. Festool nennt hierfür eine Mindestluftgeschwindigkeit von 20 m/s. Wird sie unterschritten, kann der Sauger akustisch warnen. Ursache kann zum Beispiel ein voller Filtersack, ein geknickter Schlauch, ein zugesetzter Filter oder eine falsche Schlaucheinstellung sein.
Deshalb muss bei M- und H-Saugern der Schlauchdurchmesser korrekt eingestellt werden. Je nachdem, ob mit D27-, D36-, D32- oder D50-Schlauch gearbeitet wird, muss die Einstellung zum Schlauch passen. Nur so kann die Volumenstromüberwachung richtig beurteilen, ob ausreichend Luft durch den Schlauch bewegt wird.
In der Kommentarspalte nennt Festool einen typischen Sonderfall: Bei manchen Werkzeugen, etwa RTSC, DTSC, ETSC oder RO 90, kann der Volumenstrom an M-Saugern sehr gering sein. Dann kann das leichte Öffnen des Bypasses an der Absaugmuffe helfen. Der grüne Ring an der Muffe wird etwas geöffnet, damit der Volumenstrom wieder passt und das Warnsignal aufhört.
Bei mineralischen Stäuben wird die AUTOclean-Funktion besonders wichtig. Mineralische Stäube aus Putz, Spachtel, Beton, Estrich, Trockenbau oder Sanierung setzen Filtersäcke und Filter sehr schnell zu. Bei einem normalen Vlies-Filtersack kann sich die Innenwand zulegen, sodass die Saugleistung deutlich nachlässt.
Dafür sind AC-Sauger gedacht. Bei AUTOclean wird der Hauptfilter in regelmäßigen Intervallen automatisch abgereinigt. Im Video wird ein Intervall von etwa zehn Sekunden beschrieben. Das offene System mit Entsorgungssack sorgt dafür, dass der Staub nicht zuerst einen geschlossenen Vlies-Filtersack zusetzt, sondern der Hauptfilter regelmäßig freigeklopft wird.
Für klassische Holzarbeiten ist ein AC-Sauger nicht zwingend nötig. Im Video wird für Holzverarbeitung eher ein normaler CTM-Sauger empfohlen, weil Holzstaub in vielen Fällen nicht so fein und filterkritisch ist wie mineralischer Staub. In der Kommentarspalte stellt Festool aber klar: Man kann grundsätzlich auch mit AC-Funktion und offenem System Holzstaub saugen. Ein Nachteil entsteht dadurch nicht.
Wer längere Zeit ausschließlich Holz verarbeitet, kann den offenen Entsorgungssack gegen einen Vlies-Filtersack tauschen und die AC-Funktion auf 0 stellen. Festool empfiehlt diesen Wechsel in der Kommentarspalte aber nur, wenn wirklich längere Zeit nur Holz verarbeitet wird. Für gemischte Renovierungsarbeiten kann ein AC-Sauger mit offenem System praktischer bleiben.
Für Wohnungsrenovierungen, Schlitze, Dosenbohrungen, Putz, Rigips, Spachtel, Holzboden, Lackvorbereitung und gelegentliche Holzarbeiten ist ein CTM AC beziehungsweise eine RENOFIX-Variante besonders naheliegend. In der Kommentarspalte bestätigt Festool eine solche Empfehlung für einen CTM EI AC RENOFIX mit Vorabscheider bei gemischten Renovierungs- und Holzarbeiten.
Ein Vorabscheider ist vor allem bei großen Staubmengen sinnvoll. Er entlastet Sauger, Filtersack und Hauptfilter, weil ein großer Teil des Staubs bereits vor dem Absaugmobil abgeschieden wird. Das ist besonders hilfreich bei Sanierungsschleifern, Fräsen, mineralischen Stäuben oder längeren Renovierungsarbeiten.
Auch Filtersäcke und Entsorgungssäcke gehören zur Staubklasse dazu. Der aufgesaugte Staub soll beim Entsorgen verschließbar verpackt sein. Ein normaler offener Behälter oder ein nicht geeigneter Longlife-Filtersack wäre bei gesundheitsgefährdenden Stäuben problematisch, weil der Staub beim Ausleeren wieder eingeatmet werden könnte.
Beim Filterwechsel ist ebenfalls Vorsicht nötig. Festool zeigt, dass der Hauptfilter in eine Plastiktüte verpackt werden kann. Bei H-Saugern ist der Filter zusätzlich anders aufgebaut und befestigt. Solche Sauger dürfen nach gefährlichen Einsätzen nicht einfach geöffnet oder gereinigt werden, als wäre nur normaler Baustellenschmutz eingesaugt worden.
Für reine Reinigungsarbeiten nennt das Video einfache Sauger wie CT 15 oder CT 25. Diese sind für Reinigungsarbeiten in Büro, Fahrzeug oder Werkstatt gedacht, aber nicht automatisch die richtige Wahl für staubintensive Maschinenabsaugung oder gewerbliche Arbeit mit gesundheitsgefährdenden Stäuben.
Für Lackierbetriebe und bestimmte explosionsgefährdete Bereiche gibt es Speziallösungen für Zone 22. Diese Sauger sind für besondere Einsatzbedingungen gedacht, etwa in Fahrzeuglackierbetrieben oder bei Arbeiten mit druckluftbetriebenen Schleifmaschinen. Solche Sauger sind keine Standardlösung für normale Holz-, Montage- oder Renovierungsarbeiten.
Nach der Staubklasse stellt sich die Frage: Netzbetrieb oder Akku? In der Werkstatt oder bei längeren stationären Arbeiten sind netzbetriebene CTM-Sauger mit größerem Behältervolumen sinnvoll. Auf der Baustelle, bei kurzen Montagearbeiten, Bohrlöchern oder wenigen Sägeschnitten können Akku-Sauger praktischer sein.
Bei Akku-Saugern ist Bluetooth besonders komfortabel. Der Sauger kann über ein Festool Akku-Werkzeug oder über eine Fernbedienung automatisch gestartet werden. Bei älteren CT 26, CT 36 oder CT 48 kann ein Bluetooth-Modul nachgerüstet werden; Festool nennt in der Kommentarspalte das CT-F BTM-Set als Lösung. Bei aktuellen MINI I und MIDI I ist das Bluetooth-Modul laut Festool-Kommentar bereits integriert, dort wird nur die passende Fernbedienung benötigt.
Bei der Behältergröße helfen die Zahlen in der Modellbezeichnung. CTM 26, CTM 36 und CTM 48 stehen für unterschiedliche Behältervolumen. Größere Behälter lohnen sich bei viel Staub, längeren Arbeiten und stationären Einsätzen. Kompakte Sauger sind leichter, mobiler und für Montagefahrzeuge oder kurze Einsätze angenehmer.
Bei der Pflege gilt: Nicht mit Wasser abspritzen. Festool empfiehlt in der Kommentarspalte, den Sauger wegen des Elektromotors nicht mit Wasser auszuspülen oder abzuspritzen. Ein feuchter Lappen reicht für die Reinigung aus, auch im Bereich unter dem Hauptfilter.
Für die Praxis gilt: Zuerst die Staubart bestimmen, dann die passende Staubklasse wählen. Danach folgen AUTOclean, Behältergröße, Schlauchdurchmesser, Akku- oder Netzbetrieb, Bluetooth, Vorabscheider, Filtersack und weiteres Zubehör. Wer Holzstäube oder mineralische Stäube gewerblich absaugt, sollte CTM prüfen. Wer mineralische Stäube, Renovierung, Sanierung oder Trockenbau bearbeitet, sollte AC und gegebenenfalls Vorabscheider einplanen. Wer mobil und kabellos arbeitet, prüft CTMC-Sauger mit Bluetooth-Autostart.
1 Quellen: Festool Deutschland, Videos „Staubklassen bei Absaugmobilen“, YouTube-Video ID slDDC7Gk-iw, und zum Saugerberater beziehungsweise zur Auswahl von Festool Absaugmobilen, YouTube-Video ID TV_RyAT270I. Transkripte sowie ausgewählte Herstellerantworten aus der Kommentarspalte wurden ausgewertet. Die Inhalte wurden mit Festool-Informationen zu Staubklassen, CTM-, CTM AC- und CTMC-Absaugmobilen abgeglichen und auf zusätzliche Praxisinformationen für die Kategorie „Festool Absaugmobile“ fokussiert.
Entscheidend sind Staubart, Staubklasse, Anwendung, Behältergröße, Mobilität und Zubehör.
Für Holzarbeiten ist häufig ein CTM-Sauger sinnvoll. Für mineralische Stäube, Trockenbau, Sanierung und Renovierung ist oft ein AC-Sauger mit AUTOclean die bessere Wahl.
Die Buchstaben zeigen die Staubklasse des Absaugmobils.
CTL steht für Staubklasse L, CTM für Staubklasse M und CTH für Staubklasse H.
Staubklasse L ist für leicht gefährliche Stäube gedacht, zum Beispiel normalen Hausstaub oder groben Schmutz. Staubklasse M ist für mittlere gesundheitsgefährdende Stäube wie Holzstäube und mineralische Stäube vorgesehen.
Staubklasse H ist für hoch gefährliche Stäube gedacht, etwa Asbest oder bestimmte Stäube bei Schimmelpilzsanierungen.
Im Video werden folgende Werte genannt: Staubklasse L filtert mindestens 99 % des eingesaugten Staubs, Staubklasse M mindestens 99,9 % und Staubklasse H mindestens 99,995 %.
Je gefährlicher der Staub, desto höher sind die Anforderungen an das Filtersystem.
Für Holzstäube wie Buche oder Eiche wird im Video die Staubklasse M genannt.
Gerade im gewerblichen Bereich sollten Schreiner, Tischler, Zimmerer und Innenausbauer deshalb prüfen, ob ein CTM-Sauger statt eines CTL-Saugers erforderlich oder sinnvoll ist.
Mineralische Stäube, wie sie beim Schleifen von Putz, Spachtel oder Wänden entstehen, werden im Video der Staubklasse M zugeordnet.
Für Maler, Trockenbauer und Renovierungsarbeiten ist daher häufig ein CTM-Sauger die passendere Wahl.
Ein H-Sauger ist für hoch gefährliche Stäube vorgesehen. Im Video werden Asbest und Stäube aus bestimmten Sanierungsarbeiten genannt.
Bei Asbestarbeiten reicht ein H-Sauger allein nicht aus. Solche Arbeiten erfordern spezielle Schutzmaßnahmen, vorgeschriebene Verfahren und entsprechende Sachkunde.
M- und H-Sauger müssen den Anwender warnen, wenn der Volumenstrom zu gering wird. Festool nennt hierfür eine Mindestluftgeschwindigkeit von 20 m/s im Schlauch.
Ursachen können ein voller Filtersack, ein geknickter Schlauch, ein zugesetzter Filter, eine falsche Schlaucheinstellung oder ein sehr geringer Volumenstrom am Werkzeug sein.
Festool weist in der Kommentarspalte darauf hin, dass bei manchen Werkzeugen der Volumenstrom sehr gering sein kann.
In solchen Fällen kann das leichte Öffnen des Bypasses an der Absaugmuffe helfen, damit der Sauger nicht mehr warnt.
Bei M- und H-Saugern muss die Volumenstromüberwachung zum verwendeten Schlauch passen. Deshalb wird der Schlauchdurchmesser am Sauger eingestellt.
Wird zum Beispiel ein D27-, D36-, D32- oder D50-Schlauch verwendet, sollte die Einstellung entsprechend angepasst werden.
AUTOclean ist besonders sinnvoll bei feinen mineralischen Stäuben, etwa bei Putz, Spachtel, Beton, Estrich, Trockenbau oder Sanierung.
Die automatische Hauptfilterabreinigung hilft, den Filter freier zu halten und die Saugleistung länger stabil zu halten.
Ein normaler CTM-Sauger arbeitet typischerweise mit Filtersack und eignet sich gut für viele Holz- und Montagearbeiten.
Ein CTM AC besitzt AUTOclean und ist besonders für feine, mineralische und filterkritische Stäube geeignet.
Ja. Festool erklärt in der Kommentarspalte, dass mit AC-Funktion und offenem System grundsätzlich auch Holzstaub gesaugt werden kann.
Wer längere Zeit nur Holz verarbeitet, kann den Entsorgungssack gegen einen Vlies-Filtersack tauschen und die AC-Funktion auf 0 stellen.
Nein, zwingend ist das laut Festool-Kommentar nicht. Auch das offene System mit AC kann Holzstaub aufnehmen.
Ein Vlies-Filtersack lohnt sich vor allem, wenn über längere Zeit nur Holz verarbeitet wird.
Der Staub soll nicht nur beim Saugen zurückgehalten werden, sondern auch bei der Entsorgung möglichst nicht wieder freigesetzt werden.
Deshalb müssen Filter- oder Entsorgungssäcke bei gesundheitsgefährdenden Stäuben verschließbar sein.
Im Video wird erklärt, dass ein nicht verschließbarer beziehungsweise wieder entleerbarer Longlife-Filtersack bei solchen Stäuben nicht zulässig ist.
Der Grund ist die Staubbelastung beim Entleeren. Für gesundheitsgefährdende Stäube müssen geeignete verschließbare Filter- oder Entsorgungssäcke verwendet werden.
Ein Vorabscheider ist sinnvoll bei großen Staubmengen, besonders bei Sanierungsschleifern, Fräsen, mineralischen Stäuben und Renovierungsarbeiten.
Er scheidet einen großen Teil des Staubs ab, bevor dieser den Sauger erreicht, und entlastet dadurch Filter und Entsorgungssack.
Ja, für Arbeiten wie Rigips, Putz, Holzboden, Lackvorbereitung, Holzarbeiten und Sanierung kann ein CTM AC RENOFIX mit Vorabscheider sinnvoll sein.
Eine entsprechende Empfehlung bestätigt Festool in der Kommentarspalte ausdrücklich.
CT 15 und CT 25 sind eher für Reinigungsarbeiten gedacht, etwa Büro, Fahrzeug oder Werkstatt.
Für gewerbliche Maschinenabsaugung mit gesundheitsgefährdenden Stäuben sollte die passende Staubklasse und Anwendung geprüft werden.
Zone 22 betrifft besondere Bereiche mit explosionsfähiger Staubatmosphäre.
Im Video wird diese Saugerklasse vor allem für Lackierbetriebe und spezielle Anwendungen mit Elektro- oder Druckluftwerkzeugen erwähnt.
Akku-Sauger sind sinnvoll bei mobilen Arbeiten, kurzen Montageeinsätzen, Bohrlöchern, wenigen Sägeschnitten oder Arbeiten ohne Steckdose.
Für längere Einsätze, stationäre Maschinen oder große Staubmengen ist ein Netzsauger meist die stärkere Wahl.
Die Zahlen stehen für das Behältervolumen.
Größere Behälter sind für längere Arbeiten und größere Staubmengen sinnvoll, kleinere Sauger sind leichter und mobiler.
Dafür kann die Bluetooth-Fernbedienung genutzt werden.
Bei älteren CT 26, CT 36 und CT 48 kann laut Festool-Kommentar das Bluetooth-Modul CT-F BTM-Set nachgerüstet werden. Bei aktuellen MINI I und MIDI I ist Bluetooth bereits integriert.
In der Kommentarspalte empfiehlt Festool dafür die Bluetooth-Lösung.
Damit kann der Sauger direkt vom Arbeitsplatz beziehungsweise „manuell an der Maschine“ gestartet werden, ohne jedes Mal zum Sauger zu gehen.
Nein. Festool empfiehlt in der Kommentarspalte, den Sauger wegen des Elektromotors nicht mit Wasser abzuspritzen.
Für die Reinigung reicht ein feuchter Lappen.
Festool erklärt in der Kommentarspalte, dass der aufgesetzte Systainer abgenommen werden muss, um das Akkufach zu öffnen.
Um das zu vermeiden, hätte das Akkufach deutlich größer konstruiert werden müssen.
Zuerst Staubart und Staubklasse bestimmen. Danach entscheiden, ob AUTOclean benötigt wird.
Anschließend werden Behältergröße, Schlauchdurchmesser, Akku- oder Netzbetrieb, Bluetooth, Vorabscheider, Filtersack und weiteres Zubehör passend zur Anwendung gewählt.
1 Quellen: Festool Deutschland, Videos „Staubklassen bei Absaugmobilen“, YouTube-Video ID slDDC7Gk-iw, und zum Saugerberater beziehungsweise zur Auswahl von Festool Absaugmobilen, YouTube-Video ID TV_RyAT270I. Transkripte sowie ausgewählte Herstellerantworten aus der Kommentarspalte wurden ausgewertet. Die Inhalte wurden mit Festool-Informationen zu Staubklassen, CTM-, CTM AC- und CTMC-Absaugmobilen abgeglichen und auf zusätzliche Praxisinformationen für die Kategorie „Festool Absaugmobile“ fokussiert.