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Festool Schleifmittel

Festool bei rubart.de  Schleifmittel

Festool Schleifmittel: Jede Schleifmaschine von Festool braucht selbstredend Schleifmittel um arbeiten zu können. Das sind je nach Bauart Pads für eine Klettverbindung oder Schleifband. Die Größe wird immer vom Schleifteller bzw von der Größe der Sohle bestimmt. Das nächstwichtige Kriterium ist die Körnung auf besagtem Schleifgut. Es kann nach zu berarbeitendem Material unterschiedlich ausfallen und ist dazu unterschiedlich fein bis grob granuliert, mit den entsprechenden Ergebnissen beim Schleifen. Bei den Geräten selbst finden Sie die Angaben, um das richtige Schleifmittel dazu einzukaufen. Original Festool ist immer No-Name-Material vorzuziehen und sollte auf Vorrat eingekauft werden aus dieser Kategorie.


Schleifmittel bei Festool

Festool weiß, exzellente Maschinen in der Hand guter Handwerker sind das A und O. Die Bearbeitungsmaschinen ergänzt Festool um zahlreiches Zubehör. Es überrascht daher nicht, das Festool neben den herausragenden Maschinen auch sehr gute Schleifmittel anbietet.

Entweder als Zubehör für Schleifmaschinen oder zur Bearbeitung mit der Hand. Warum werden Sie sich fragen? Schleifpapier von Festool setzt Meilensteine in der mechanischen Bearbeitung. An vielen Werkstücken ist aber der Bedarf groß, Kleinigkeiten zu bearbeiten. Das Kantenbrechen oder mit einem Schleifklotz einen Falz nachbearbeiten, sind keine Seltenheit. Diese Arbeitsschritte lassen sich manchmal besser mit dem Handschliff abschließen.

Für diese häufig auftretenden Arbeitsschritte bietet Festool das Handschleifpapier an. Das Papier stellt Ihnen Festool als Blattschleifpapier mit den Maßen 29 x 23 cm oder als Rollenmaterial zur Verfügung. Darüber hinaus erhalten Sie die Schleifmittel in der Form der jeweiligen Maschine. In der Kontur eines Bügeleisens oder „endlos“ für den Bandschleifer. Gehen Sie mit uns auf die Reise. Wir zeigen Ihnen die Vielfalt der Schleifmittel.

Welche Schleifmittelqualitäten bietet Festool an?

Festool kategorisiert die eigenen Schleifmittel in acht verschiedene Kategorien:
Schleifmittel Granat, Schleifmittel Saphir, Schleifmittel Platin 2, Schleifmittel Rubin 2, Schleifmittel Vlies, Schleifvlies, Schleifrolle Granat Soft, Netzschleifmittel.

Innerhalb dieser Kategorie gibt es weitere Einordnungen. Es kommt im Einzelfall auf die verwendete Maschine an.

Was ist das Besondere an den Festool-Schleifmitteln?

Sie ahnen es, Festool produziert nicht einfach ein Schleifpapier. Der Anspruch des Herstellers an höchste Qualität spiegelt sich ebenfalls beim Schleifmittel wider. Bereits beim Trägermaterial für den Edelkorund denkt Festool über die üblichen Grenzen hinaus.

Schleifpapier wird häufig geknickt, um es bei der Anwendung handlicher machen. Der Träger bei Festool ist ein Latexpapierträger. Das Schleifkorn bleibt dank der Vollkunstharzbindung bei starker Beanspruchung fest mit dem Trägermaterial verbunden. Korrigieren Sie mit diesem Papier problemlos kleinere Fehlstellen wie Farbläufer oder Staubeinschlüsse. Dank der Kunstharzbindung bleibt das Korn auf dem Papier. Die Oberflächen Ihrer Werkstücke sind wirkungsvoll geschützt.

Falten und knicken Sie die flexiblen Latexpapierträger. Das Papier bleibt an den Kanten stabil. Das Korn bleibt auf den Kanten haften. Mit dieser Lösung garantiert Festool eine hohe Abtragsleistung bei Alt- oder Neulacken, VOC-Lack, Spachtel, Füller oder Holz.

Die Schleifpapiere bietet Festool in der Körnung von P40 - P400 an. Die Rollenware von P40 - P240. Mit dieser Körnung verfügen Sie über ein breites Spektrum leistungsfähigen Schleifmaterials.

Welche Maschinen bestücken Sie mit dem Schleifmittel?

Mit den Premium-Schleifmitteln sind Sie bei allen Schleifmaschinen gut aufgestellt. Aufgrund des von Festool entwickelten Materialaufbaus erzielen einen im Vergleich höheren Abtrag bei längerer Standzeit. Das reduziert Ihre Kosten, weil Sie seltener zum Papierwechsel Ihre Arbeit unterbrechen.

Das Müllaufkommen wird reduziert und Sie sind effizienter in Ihrem Tagesgeschäft.

Für welche Anwendungen setzen Sie das passende Papier ein?

Mit diesem kurzen Überblick möchten wir Ihnen die Anwendungsgebiete der Festool-Schleifpapiere beschreiben.

Granat

Granat ist das universelle Schleifmittel für eine Vielzahl an Oberflächen. Setzen Sie es beim Grob- oder Feinschliff ein. Der große Vorteil dieses Papiers ist die veredelte Schleifmitteloberfläche. Durch diese Methode verhindert Festool das Zusetzen des Korns und verlängert die Standzeit.

Einsatzgebiete sind:
Lösemittelhaltige Lacke und Farben, Wasserlacke, VOC-konforme Beschichtungen, Spachtelmassen, Untergründe wie GFK, Füller, Mineralwerkstoffe, Kunststoffe/Acrylglas.

Körnung: P40 - P1500.
Ab P800 wird ein Folienträger verwendet.

Grant net

Das Netzschleifmittel ist der Liebling des Innenausbaus. Nutzen Sie dieses Schleifmittel zum Schleifen von Untergründen mit starker Staubentwicklung. Die offene Netzstruktur erlaubt ein vollflächiges Absaugen. Die stabilen Kanten verlängern die Standzeit, der Aufbau verhindert das frühzeitige Einreißen. Nutzen Sie ein Protection Pad, um den Schleifteller Ihrer Maschinen zu schützen.

Einsatzgebiete:
Spachtelmassen, Holz, Putze, Dispersionsspachtelmassen, Füller, Farben u. Lacke im Feinschliff, Pastöse Spachtelmassen.

Körnung: ab P80 - P400.

Rubin 2

Das Schleifen von Hart- und Weichholz erfordert ein spezielles Schleifpapier. Mit Rubin 2 hat Festool speziell für die Anforderungen im Schreiner- und Tischlerhandwerk ein Papier für starke Beanspruchungen entwickelt. Dank des robusten Papierträgers stellt die Bearbeitung von Holz und Verbundwerkstoffen kein Problem mehr dar.

Einsatzgebiete:
Harthölzer, Weichhölzer, Holz-Verbundwerkstoffe, Tropische Hölzer, Furniere.

Körnung: P40 - P220.

Saphir

Das Schleifpapier für extreme Beanspruchungen. Das Papier verfügt über einen robusten Gewebeträger. Setzen Sie Saphir für extremste Anforderungen bei der Bearbeitung von Holz und Metall ein. Mit diesem Schleifmittel verwenden Sie das geeignete Material für den Grobschliff.

Anwendungsgebiete:
Harte Untergründe, Ausgelaufene Treppenstufen, Sägeraue Holzteile, Entgraten, Entrosten, Faserverstärkte Kunststoffe.

Körnung: P24 - P80.

Vlies

Ein sanftes Schleifmittel eignet sich zum Mattieren und Anschleifen von Farben, Mineralstoffen oder Lacken. Hier kommt das Vlies zum Einsatz. Damit nicht genug. Das Vlies kann mehr. Nutzen Sie es ebenso zum Reinigen, zum Ölen und Wachsen. Bei der Vorbereitung von lasierten Türen und Fenstern hat sich das Material bewährt. Ebenso gerne verwenden Facharbeiter das Vlies für die Netzmittelwäsche von Zink und verzinkten Oberflächen. Die Vielfältigkeit ist das Plus dieses Schleifmittels.

Anwendung
Anschleifen alter Lack- Lasurbeschichtungen, Blankschleifen von Metall, Finish von Mineralwerkstoffen, Ölen und wachsen von Naturholz, Reinigen von Holzwerkstoffen.

Körnung: Keine.

Platin 2

Wer großen Wert auf das Finish legt, nutzt dieses Schleifmittel. Hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit zeichnen Platin 2 aus. Der Schaumstoff nimmt Feuchtigkeit und Staub auf. Es eignet sich für die Poliervorbereitung und das Mattieren von Hochglanzlacken sowie zum Veredeln von Oberflächen und Wandtechniken. Die Anpassungsfähigkeit durch den Schaumstoffrücken ist sehr gut und verringert ein Durchschleifen an den Kanten.

Anwendungsbereiche:
Alte und neue Lacke, Hochglanzlacke, Grundierungen und Füller, Mineralwerkstoff, Acrylglas, Kunststoffe.

Körnungen: P400 - P4000.

Granat Soft

Speziell für das Schleifen von Wänden und Decken entwickelte Festool dieses Schleifpapier auf der Basis einer Schaumstoffunterlage. Sie erzielen auf dieser Grundlage insbesondere auf weichen Fertigspachtelmassen sichere und fehlerfreie Arbeitsergebnisse.

Einsatzgebiete:
Schleifen von vollflächigen Decken- und Wänden, Dispersionsspachtel, Fertigspachtel, Spritzspachtel, Qualitätsstufen Q3 - Q4.

Körnung: P80 - P400.

Fazit

Mit Festool-Schleifmitteln sind Sie für alle gängigen Oberflächen hervorragend ausgerüstet. Qualität, Nutzen und Preis-Leistungs-Verhältnis sprechen für diese Schleifmittel.

Praxiswissen zu Festool Schleifmitteln

Schleifmittel werden im Alltag oft unterschätzt. Viele Anwender schauen zuerst auf die Maschine, den Schleifteller oder die Körnung. Am Ende erzeugt aber das Schleifmittel die Oberfläche. Es entscheidet mit darüber, ob ein Lack sauber vorbereitet wird, ob Holz gleichmäßig geschliffen ist oder ob sich das Papier nach kurzer Zeit zusetzt.

Für die Auswahl hilft eine einfache Frage: Was soll mit dem Schleifen erreicht werden? Geht es um groben Abtrag, um das Vorbereiten einer Holzfläche, um Lackzwischenschliff, um stark staubende Spachtelflächen oder um ein feines Finish? Je genauer diese Frage beantwortet wird, desto leichter fällt die Wahl zwischen den verschiedenen Festool Schleifmitteln.

Granat ist im Alltag oft die sichere Wahl, wenn unterschiedliche Materialien bearbeitet werden. Es deckt viele Arbeiten von Rohholz bis Lack ab und ist besonders dann praktisch, wenn in Werkstatt oder Montage nicht für jede Oberfläche ein eigenes Spezialschleifmittel bereitliegen soll. Durch seine Oberflächenveredelung setzt es sich weniger schnell zu und eignet sich besonders gut für beschichtete Oberflächen.

Gerade bei wasserbasierten und VOC-konformen Lacken ist das Zusetzen ein wichtiges Thema. Durch Wärme können Lackreste auf dem Schleifmittel kleine harte Rückstände bilden. Im Video werden diese Rückstände als „Hütchen“ beschrieben. Sie verschlechtern das Schleifbild und machen das Schleifmittel schneller unbrauchbar. Ein geeignetes Schleifmittel, eine passende Drehzahl und gute Absaugung helfen, diesen Effekt zu verringern.

Saphir ist dagegen kein normales Allround-Schleifmittel, sondern eher etwas für grobe und harte Einsätze. Wenn altes Material entfernt, stark beanspruchtes Holz vorbereitet oder eine dicke alte Beschichtung abgeschliffen werden muss, zählt vor allem Widerstandskraft. Durch den Gewebeträger ist Saphir besonders reißfest und für hohen Abtrag sowie stark belastende Schleifarbeiten geeignet.

Rubin 2 ist stärker auf Holz und Holzwerkstoffe ausgerichtet. Für Schreiner und Tischler ist das vor allem dann interessant, wenn Massivholz, Furnier, Plattenmaterial oder Holzverbundwerkstoffe vorbereitet werden sollen. Der Unterschied zu einem groben Baustellenschliff liegt darin, dass die Holzoberfläche kontrolliert aufgebaut werden soll: vom Vorschliff bis zur gewünschten Endoberfläche.

Granat Net spielt seine Stärke bei stark staubenden Materialien aus. Dazu gehören zum Beispiel Spachtel, Füller, mineralische Untergründe oder andere Materialien, bei denen sehr viel feiner Staub entsteht. Durch die offene Netzstruktur kann der Staub über die ganze Fläche abgesaugt werden. Wichtig ist dabei das passende Protection Pad zwischen Schleifteller und Netzschleifmittel, damit die Verbindung zum Teller stimmt und der Teller geschont wird.

Vlies und Platin 2 sind besonders interessant, wenn es nicht mehr um starken Abtrag geht, sondern um Mattieren, Anschleifen, Ölen oder die Vorbereitung für Polierarbeiten. Das grüne Vlies eignet sich zum Beispiel zum Einarbeiten von Öl in Holzoberflächen. Platin 2 ist sinnvoll, wenn eine Oberfläche sehr fein und kontrolliert vorbereitet werden soll, etwa bei empfindlichen Lacken oder vor dem Polieren.

Neben dem Schleifmittel selbst beeinflusst die Drehzahl das Ergebnis deutlich. Ein häufiger Fehler ist eine zu hohe Drehzahl beim groben Abtrag. Gerade beim Abschleifen dicker Farbe auf Holz wird mit dem ROTEX häufig im Rotationsmodus und auf höchster Stufe gearbeitet, weil man den maximalen Abtrag erwartet. In den Schleiftipps empfiehlt Festool jedoch, die Drehzahl etwa auf die Hälfte zu reduzieren, zum Beispiel auf Stufe 3 statt Stufe 6.

Der Grund ist einfach: Bei zu hoher Drehzahl entsteht mehr Hitze. Farbe kann schmieren, das Schleifpapier setzt sich schneller zu und der Abtrag wird nicht automatisch besser. Mit niedrigerer Drehzahl kann das Schleifmittel besser greifen, bleibt länger offen und hält länger. Das spart Schleifpapier, Zeit und Kosten.

Auch der Schleifteller entscheidet über das Schleifbild. Ein weicher Teller passt sich Rundungen und Formen gut an, ist aber nicht ideal, wenn Kanten exakt gehalten werden müssen. Beim Bündigschleifen oder bei Kantenbearbeitung kann ein zu weicher Teller die Kante abrunden oder eine Wölbung in die Fläche schleifen.

Der schwarze Schleifteller ist der Allrounder für viele Standardarbeiten. Für sehr plane Flächen, bündige Übergänge und exakte Kanten ist ein harter Teller die bessere Wahl. Für Rundungen, Profile und geformte Flächen ist ein weicher Teller sinnvoller. Der grüne Teller wird in den Schleiftipps nicht als Schleifteller eingeordnet, sondern als Teller für Polierarbeiten.

Im Randbereich kann ein Protektor helfen. Wer mit dem Exzenterschleifer oder Akku-Schleifer direkt an eine angrenzende Kante, Wand oder bereits fertige Fläche kommt, riskiert Kratzer, Macken oder beschädigte Kanten. Der Protektor wird werkzeuglos aufgeschoben und führt die Maschine am Rand. Wichtig ist dabei die Kompatibilität: Festool bestätigt in der Kommentarspalte, dass der Protector PR ETSC 2 150 nur mit dem ETSC 2 150 kompatibel ist und nicht automatisch auf andere 150-mm-Schleifer passt.

Neben Maschinenschleifmitteln bietet Festool auch Handschleifmittel. Absaugbare Handschleif-Sets sind besonders praktisch an schwer zugänglichen Stellen oder beim Arbeiten über Kopf. Der Staub wird direkt abgesaugt und landet nicht im Gesicht. Das ist bei Ecken, Kanten, kleinen Reparaturen oder schwer erreichbaren Bereichen ein klarer Vorteil.

Für den Handschliff gibt es außerdem den Granat Kombischleifblock. Eine Seite ist im 45°-Winkel geformt und hilft beim Schleifen von Innenkanten und Falzen. Die gegenüberliegende Seite eignet sich für Rundungen. Schleifschwämme passen sich Radien und profilierten Formen gut an und sind durch ihre kleine Größe auch auf der Baustelle schnell griffbereit.

Für ein gutes Schleifergebnis reicht also nicht die richtige Körnung allein. Maschine, Schleifteller, Schleifmittel, Drehzahl und Absaugmobil müssen zusammenpassen. Wenn die Absaugung funktioniert, bleibt das Schleifmittel länger frei, die Oberfläche wird sauberer und die Staubbelastung sinkt. Gerade bei längeren Schleifarbeiten ist das nicht nur eine Frage der Qualität, sondern auch der Gesundheit und der Wirtschaftlichkeit.

1 Quellen: Festool Deutschland, Video „Schleifmittel“, YouTube-Video ID eLCiTBqyW8Y, sowie kurze Schleiftipp-Videos, YouTube-Video IDs b6ARYUa-oTU, VX5HOWFW3yk, SagqiIidE64, afPRRQZo0Uk und fD7KOJs47lk. Transkripte sowie eine ausgewählte Herstellerantwort aus der Kommentarspalte wurden ausgewertet. Die Inhalte wurden mit dem bestehenden Rubart-Kategorietext zu Festool Schleifmitteln abgeglichen und auf zusätzliche Praxisinformationen fokussiert.

Häufige Fragen zu Festool Schleifmitteln

Warum ist das richtige Schleifmittel so wichtig?

Das Schleifmittel erzeugt die Oberfläche. Die Maschine sorgt für Bewegung, der Schleifteller für Führung und Anpassung, aber das Korn arbeitet direkt am Material.

Wird ein ungeeignetes Schleifmittel verwendet, kann die Oberfläche ungleichmäßig werden, das Papier setzt sich schneller zu oder der Abtrag passt nicht zur Arbeit.

Wie wählt man das richtige Schleifmittel aus?

Zuerst sollte klar sein, welches Material geschliffen wird und welches Ziel erreicht werden soll: Abtrag, Zwischenschliff, Feinschliff, Kantenbearbeitung oder Finish.

Danach werden Schleifmittel, Körnung, Schleifteller, Drehzahl und Absaugung passend kombiniert.

Wann nimmt man Festool Granat?

Granat ist eine gute Wahl, wenn ein universelles Schleifmittel für verschiedene Arbeiten gesucht wird. Es eignet sich für viele Anwendungen von Rohholz bis Lack.

Besonders praktisch ist Granat bei Lackarbeiten, weil es sich nicht so schnell zusetzt. Das ist bei wasserbasierten und VOC-konformen Lacken wichtig.

Warum setzen sich Schleifmittel bei Lack manchmal so schnell zu?

Beim Schleifen entsteht Wärme. Bei bestimmten Lacken können sich dadurch kleine Rückstände auf dem Schleifmittel bilden. In einem Video werden diese als „Hütchen“ beschrieben.

Diese Rückstände setzen das Schleifmittel zu und verschlechtern das Schleifbild. Ein passendes Schleifmittel, angepasste Drehzahl und gute Absaugung können diesen Effekt verringern.

Wann ist Saphir die richtige Wahl?

Saphir ist sinnvoll bei groben und schweren Arbeiten. Dazu gehören stark beanspruchte Oberflächen, alte dicke Beschichtungen, sägeraues Holz, Baumkanten oder andere harte Baustellenanwendungen.

Für feine Lack- oder Möbeloberflächen ist Saphir nicht die erste Wahl. Es ist eher ein Schleifmittel für kräftigen Abtrag.

Wann sollte man Rubin 2 verwenden?

Rubin 2 eignet sich besonders für Holz und Holzwerkstoffe.

Für Schreiner ist das interessant, wenn Massivholz, Furnier, Plattenmaterial oder Holzverbundwerkstoffe kontrolliert geschliffen werden sollen.

Wann lohnt sich Granat Net?

Granat Net lohnt sich bei stark staubenden Materialien wie Spachtel, Füller oder mineralischen Untergründen.

Die offene Netzstruktur ermöglicht eine sehr flächige Absaugung und ist nicht auf ein bestimmtes Lochbild angewiesen.

Braucht man bei Granat Net ein Protection Pad?

Ja, bei Exzenter- und Schwingschleifern empfiehlt Festool ein Protection Pad.

Es schützt den Schleifteller, wenn mit Granat Net gearbeitet wird.

Wofür verwendet man Schleifvlies?

Schleifvlies wird nicht in erster Linie für starken Abtrag verwendet. Es eignet sich eher zum Mattieren, leichten Anschleifen, Reinigen oder zum Bearbeiten von Oberflächen vor der weiteren Behandlung.

Das grüne Vlies ist besonders praktisch beim Einarbeiten von Öl in Holzoberflächen.

Wann ist Platin 2 sinnvoll?

Platin 2 ist sinnvoll, wenn sehr fein und kontrolliert gearbeitet werden soll.

Es eignet sich zum Mattieren, für Nass- und Trockenschliffe und zur Vorbereitung von Polierarbeiten.

Warum sollte man beim Schleifen nicht immer mit höchster Drehzahl arbeiten?

Höchste Drehzahl bedeutet nicht automatisch besten Abtrag. Bei Farbe, Lacken oder beschichteten Oberflächen kann zu viel Drehzahl zu Hitze führen.

Das Schleifmittel setzt sich schneller zu, die Oberfläche kann schmieren und der Papierverbrauch steigt.

Welche Drehzahl ist beim Abschleifen dicker Farbe sinnvoll?

In einem Schleiftipp empfiehlt Festool beim ROTEX im Rotationsmodus etwa Stufe 3 statt Stufe 6.

Dadurch greift das Schleifpapier besser, es entsteht weniger Hitze und das Schleifmittel setzt sich nicht so schnell zu.

Welcher Schleifteller ist der richtige?

Das hängt von der Anwendung ab. Weiche Teller passen sich Rundungen und Profilen besser an. Harte Teller halten Kanten und ebene Flächen besser.

Der schwarze Teller ist der Allrounder, der harte Teller ist besonders kantenfest, und weiche Teller sind eher für Rundungen und geformte Flächen geeignet.

Wann nimmt man einen harten Schleifteller?

Ein harter Schleifteller ist sinnvoll, wenn plane Flächen, bündige Übergänge oder Kanten exakt gehalten werden sollen.

Bei Kantenbearbeitung oder Bündigschliff verhindert ein harter Teller eher, dass Kanten ungewollt rund geschliffen werden.

Wann nimmt man einen weichen Schleifteller?

Ein weicher Teller ist sinnvoll bei Rundungen, Profilen, geformten Bauteilen und Flächen, die nicht plan geschliffen werden sollen.

Bei exakten Kanten ist ein zu weicher Teller weniger geeignet, weil er Kanten eher abrunden kann.

Was bringt ein Protektor beim Schleifen?

Ein Protektor schützt angrenzende Kanten, Wände oder bereits fertige Flächen vor Beschädigungen.

Er wird an der Maschine befestigt und führt den Schleifer im Randbereich, sodass weniger Kratzer und Macken entstehen.

Passt der Protector PR ETSC 2 150 auch auf den ETS EC 150/5?

Nein. Festool bestätigt in der Kommentarspalte, dass der Protector PR ETSC 2 150 nur mit dem ETSC 2 150 kompatibel ist.

Für andere Schleifer muss der jeweils passende Protektor geprüft werden.

Wann nimmt man Handschleifmittel?

Handschleifmittel sind sinnvoll an Stellen, die mit der Maschine schwer erreichbar sind.

Dazu gehören Ecken, Kanten, Profile, kleine Reparaturen, Radien und Bereiche, in denen kontrolliert von Hand nachgearbeitet werden muss.

Was bringen absaugbare Handschleif-Sets?

Absaugbare Handschleif-Sets sind besonders praktisch an schwer zugänglichen Stellen und beim Arbeiten über Kopf.

Der Staub wird direkt abgesaugt und fällt dem Anwender nicht ins Gesicht.

Wofür ist der Granat Kombischleifblock?

Der Granat Kombischleifblock besitzt unterschiedliche Schleifflächen.

Eine Seite ist im 45°-Winkel geformt und hilft bei Innenkanten und Falzen. Die andere Seite eignet sich für Rundungen.

Wofür nimmt man Schleifschwämme?

Schleifschwämme sind besonders praktisch bei Radien, Rundungen und profilierten Formen.

Sie passen sich der Form gut an und sind durch ihre kleine Größe schnell griffbereit.

Warum gehört die Absaugung zum Schleifmittel dazu?

Beim Schleifen entsteht Staub, der die Sicht, die Oberfläche und das Schleifmittel belastet.

Wenn Staub gut abgesaugt wird, bleibt das Schleifmittel länger frei und arbeitet gleichmäßiger. Besonders bei Netzschleifmitteln wie Granat Net ist die vollflächige Absaugung ein wichtiger Vorteil.

1 Quellen: Festool Deutschland, Video „Schleifmittel“, YouTube-Video ID eLCiTBqyW8Y, sowie kurze Schleiftipp-Videos, YouTube-Video IDs b6ARYUa-oTU, VX5HOWFW3yk, SagqiIidE64, afPRRQZo0Uk und fD7KOJs47lk. Transkripte sowie eine ausgewählte Herstellerantwort aus der Kommentarspalte wurden ausgewertet. Die Inhalte wurden mit dem bestehenden Rubart-Kategorietext zu Festool Schleifmitteln abgeglichen und auf zusätzliche Praxisinformationen fokussiert.

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