
Wenn Präzision nicht verhandelbar ist, wenn jeder Schnitt sitzen muss und Ihre Arbeit durch nichts gebremst werden darf – dann greifen Profis zur Tauchsäge von Festool. Mit innovativem Zubehör, durchdachtem Design und einer beeindruckenden Vielfalt an Anwendungsmöglichkeiten ist sie mehr als nur ein Werkzeug: Sie ist ein verlängerter Arm für präzise Schnitte und kreative Lösungen.
Festool bietet eine durchdachte Auswahl an Modellen, zugeschnitten auf die Ansprüche unterschiedlichster Anwendungen:
Beide Modelle sind echte Dauerbrenner unter Profis. Doch worin liegen die feinen Unterschiede?
Wie viel schafft eine Akkuladung wirklich? Mit zwei vollgeladenen 5,0 Ah Akkus schafft die TSC 55 bis zu 50 m Längsschnitt in 19 mm Spanplatte – und das bei voller Leistung. Die Kombination aus brushless EC-TEC Motor, intelligenter Steuerungselektronik und leistungsstarkem Lithium-Ionen-Akku liefert kraftvolle Performance ohne Leistungseinbruch.
Ob Massivholz, Spanplatte, Aluminium oder Kunststoff – Festool bietet für jede Herausforderung das richtige Sägeblatt. Damit schneiden Sie ausrissfrei, kraftvoll und millimetergenau. Perfekt auch für Gehrungsschnitte, Nuten oder Aussparungen für Spülbecken.
Wenn es um professionelles Sägen geht, gibt es kaum Alternativen zur Festool Tauchsäge. Dank durchdachter Technik, robuster Bauweise und cleverem Zubehör wird jedes Projekt zum Erfolg. Ob auf der Baustelle oder in der Werkstatt – wer einmal mit Festool gearbeitet hat, will nichts anderes mehr.
Mit der Vorritzer-Tauchsäge TSV 60 KEBQ-Plus (Artikelnummer 576730) und der Schwestervariante TSV 60 KEBQ-Plus-FS (577743) überträgt Festool das Vorritzprinzip der stationären Plattensäge erstmals in eine handgeführte Tauchsäge. Beide Maschinen vereinen in einem Gehäuse ein vollwertiges Hauptsägeblatt und eine separat angetriebene Vorritzer-Einheit. Während das 168-mm-Hauptsägeblatt den eigentlichen Trennschnitt ausführt, ritzt das vorlaufende Diamant-Sägeblatt (DIA 47x2,5x6,35 T1) die Oberfläche zunächst flach an. Herkömmliche Tauchsägen liefern nur an der vom Splitterschutz abgedeckten Seite eine saubere Kante, während die abgewandte Plattenseite je nach Material ausfranst. Genau diese Schwachstelle behebt der Vorlauf, indem er die Holzfaser beidseitig der Schnittfuge durchtrennt, bevor das Hauptblatt eingreift. So entsteht bereits im ersten Durchgang ein beidseitig ausrissfreier Schnitt – ein Ergebnis, das bislang Formatkreissägen vorbehalten war. Im Aufbau bleibt die Maschine eine schienengeführte Tauchsäge im vertrauten Festool Format, sodass Anwender der TS-Reihe das Handling unmittelbar wiederfinden.
Der eigentliche Mehrwert liegt in der Präzision der Ritzeinheit. Sowohl die seitliche Spur als auch die Eintauchtiefe des Ritzblatts lassen sich exakt auf das Hauptsägeblatt abstimmen, sodass beide Schnittkanten fluchten. Anders als beim nachträglichen Ritzen von Hand erfolgen Vorritzen und Trennen in einem einzigen Arbeitsgang, was Zeit spart und eine gleichbleibende Kantenqualität sichert. Die Einstellung bleibt auch bei Gehrungen erhalten: Der Vorritzer schwenkt im Bereich von 0° bis 45° mit und arbeitet dort ebenso sauber wie im rechtwinkligen Schnitt. Das Diamant-Ritzblatt ist auf eine hohe Standzeit ausgelegt und hält die Schnittqualität über lange Einsatzzeiträume konstant.
Beide Sägeblätter lassen sich unabhängig voneinander zu- und abschalten. Wer kein Vorritzen benötigt, deaktiviert die Ritzeinheit und nutzt die Maschine als klassische Tauchsäge mit 60 mm Schnitttiefe – etwa für Massivholz, Aussparungen in Türen oder Einschnitte in Arbeitsplatten. Bei empfindlichen Dekoren wird der Vorritzer hinzugeschaltet. In der Praxis bedeutet das beschichtete Korpusteile, saubere Sichtkanten an Einlegeböden, Ausschnitte für Spülen und Kochfelder sowie das maßhaltige Einpassen von Türfüllungen, jeweils ohne Nacharbeit. Damit deckt die TSV 60 ein breites Materialspektrum ab, vom furnierten Möbelbau über kunststoffbeschichtete Platten bis zu HPL-Kompaktplatten wie Trespa. Angesprochen sind vor allem Tischler, Innenausbauer sowie der Messe- und Ladenbau, wo beschichtete Plattenwerkstoffe mit perfekten Sichtkanten verarbeitet werden.
Auf der Sicherheitsseite arbeitet der KickbackStop. Das System erkennt einen beginnenden Rückschlag innerhalb von Millisekunden und stoppt den Motor, bevor die Maschine unkontrolliert zurückschlagen kann – sowohl im Längsschnitt als auch im kritischen Moment des Eintauchens. Angetrieben werden beide Blätter über einen bürstenlosen EC-TEC-Motor, der zusammen mit den Dünnschnitt-Sägeblättern einen gleichmäßigen Vorschub bei geringem Kraftaufwand ermöglicht und wartungsarm läuft. Die stufenlos einstellbare Drehzahl des Hauptblatts erlaubt es, die Schnittgeschwindigkeit an den jeweiligen Werkstoff anzupassen – von harten HPL-Platten bis zu druckempfindlichen Furnieren.
Im Handling zeigt sich der Systemgedanke von Festool. Der FastFix-Spindelstopp und die Möglichkeit, die Säge seitlich abzulegen, vereinfachen den Wechsel beider Blätter. Ein Sichtfenster gibt den Blick auf den Eintauchbereich frei, und eine Skala erleichtert das exakte Einstellen der Schnitttiefe. Das abnehmbare plug it-Kabel (H05 BQ-F-4, 4 m) erleichtert Transport und Lagerung, und über den Absauganschluss mit 27/36 mm lässt sich nahezu staubfrei arbeiten, was zugleich freie Sicht auf die Anrisslinie schafft. Geführt wird die Säge auf den Führungsschienen der FS-Reihe oder auf den Kappschienen FSK, mit denen sich beispielsweise Boden- und Fassadenpaneele millimetergenau ablängen lassen. Da die FS-Schienen über die gesamte Festool Sägenpalette kompatibel sind, passt eine bereits vorhandene Schiene auch zur TSV 60. Beide Modelle reisen im mitgelieferten Systainer, der sich stapeln und mit dem übrigen Systemzubehör verbinden lässt – praktisch für den häufigen Wechsel zwischen Werkstatt und Baustelle.
Die technischen Eckdaten sind bei beiden Modellen identisch: 1.500 Watt Leistungsaufnahme für das Hauptaggregat und 190 Watt für den Vorritzer, eine Drehzahl von einstellbar 3.000 bis 6.800 min⁻¹ am Hauptblatt sowie 16.000 bis 22.000 min⁻¹ am Ritzblatt. Die Schnitttiefe reicht bis 60 mm, das Werkzeuggewicht ohne Zubehör liegt bei etwa 6,2 kg. Das mitgelieferte Hauptsägeblatt WOOD FINE CUT HW 168x1,8x20 WD42 ist auf feine Schnitte in Holzwerkstoffen ausgelegt. Für abweichende Werkstoffe lässt sich das Hauptblatt gegen weitere Festool Sägeblätter tauschen, während das Diamant-Ritzblatt unabhängig davon eingesetzt wird.
Der Unterschied zwischen beiden Artikeln betrifft ausschließlich den Lieferumfang. Die TSV 60 KEBQ-Plus (576730) wird im Systainer SYS3 M 437 geliefert und enthält neben der Maschine das Haupt- und das Vorritz-Sägeblatt, das Sichtfenster, die Innensechskantschlüssel SW 4 und SW 5 sowie das plug it-Kabel, jedoch keine Führungsschiene. Diese Variante ist die wirtschaftliche Wahl, wenn bereits passende FS-Schienen vorhanden sind oder überwiegend mit der Kappschiene FSK gearbeitet wird.
Die TSV 60 KEBQ-Plus-FS (577743) entspricht in der Ausstattung exakt der Plus-Version, ergänzt sie aber um die Führungsschiene FS 1900/2. Mit 1.900 mm Schienenlänge lassen sich Querschnitte gängiger Plattenformate in einem durchgehenden Zug ausführen, ohne Schienen koppeln zu müssen; für überlange Schnitte können FS-Schienen über Verbinder verlängert werden. Für Anwender ohne vorhandene Führung oder mit regelmäßigem Bedarf an langen, ausrissfreien Schnitten ist dieses Set die direkt einsatzbereite Komplettlösung. Wer die Säge fest in eine bestehende Festool Ausrüstung integriert, fährt mit der Plus-Version günstiger; wer eine schlüsselfertige Lösung sucht, greift zur Plus-FS-Variante. Beide Maschinen bieten dieselbe Verarbeitungs- und Servicequalität und lassen sich nach Registrierung in den erweiterten Festool Garantieumfang einbinden.
Die Tauchsägen von Festool sind batteriebetrieben und handlich. Störende Kabel und eine eingeschränkte Reichweite gehören damit der Vergangenheit an. Der leistungsstarke Motor muss sich vor seinen kabelgebundenen Konkurrenzen nicht verstecken.
Tauchsägen sind ähnlich aufgebaut wie Handkreissägen und können doch viel mehr. Die Pendelhaube, die als Hand- und Splitterschutz an der Handkreissäge angebracht ist, fehlt bei der Tauchkreissäge. Durch den speziellen Aufbau ist die Sicherheit dennoch gegeben. Die Tauchsäge verfügt über einen Griff, mit dem das Werkzeug geführt wird. Zur weiteren Ausstattung gehören eine Führungsschiene, ein leistungsstarker Motor und das Sägeblatt. Um besonders wandnah und trotzdem präzise arbeiten zu können, hat die Tauchsäge von Festool ein besonders kompaktes Gehäuse. Mit der Führungsplatte sind weder Motor noch Sägeblatt verbunden. Das erleichtert einige Arbeiten zusätzlich.
Die Tauchsäge von Festool ist so aufgebaut, dass sie an jeder Stelle des Werkstückes angesetzt werden kann. Das Sägen von Aussparungen für Küchenspülen oder Herdplatten wird damit zum Kinderspiel. Das Sägeblatt bleibt bis zum Aufsetzen auf das Werkstück im Inneren verborgen. Auf Druck senkt sich der Motor mit dem verbundenen Sägeblatt ab und schneidet das Material präzise durch. Die Verletzungsgefahr ist auf diese Weise auf ein Minimum reduziert. Die Tauchsägen von Festool verfügen über einen federnd gelagerten Führungskeil. Das ist wichtig, da sich der Keil erst senken kann, wenn die Säge genügend Platz geschaffen hat. Der Führungskeil oder auch Spaltkeil genannt, verhindert ein Einklemmen des Sägeblattes im Material und damit auch den Rückschlag.
Filigrane Arbeiten wie Schattenfugen schneiden, gelingen besonders gut mit dem richtigen Zubehör. Material, welches als schwierig zu bearbeiten gilt, bereitet der Tauchsäge mit dem richtigen Sägeblatt keine Probleme. Dazu gehören Sandwichplatten oder Kunststoffe. Deshalb werden sie gerne neben der Handkreissäge auf dem Bau eingesetzt. Da die Schnitttiefe geringer ist als bei einer Pendelhaubensäge, ist es sinnvoll, auf beide Werkzeuge zurückzugreifen.
Mit einer Tauchsäge gelingen an jeder beliebigen Stelle präzise Schnitte. Mit einer Führungsschiene und einem Splitterschutz wird der Schnitt nicht nur schnurgerade, sondern auch ausrissfrei und sehr sauber. Dank der Tauchschnittfunktion ersetzt die Tauchsäge mehrere Werkzeuge, die sonst für einen Ausschnitt in Platten benötigt werden.
Bei der Tauchsäge schwingt das Sägeblatt, anders als bei einer Handkreissäge, nach oben und verschwindet im Inneren der Tauchsäge. Dies macht ein Aufsetzen und Führen auf der Führungsschiene einfach. Das Sägeblatt stellt auch beim Ablegen der Säge keine Verletzungsgefahr dar, wie es bei einer Pendelhaubensäge der Fall ist.
Die Schnitttiefe ist bei einer Tauchsäge etwas geringer als bei anderen Sägen. Bi geraden Schnitten kann eine Schnitttiefe von 75 mm erreicht werden. Wird ein Winkel von 45° eingestellt, so beträgt die Schnitttiefe nur noch 55 mm. Für tiefere Schnitte muss hier zu einer anderen Säge gegriffen werden.
Die Tauchsäge kann schnell und einfach an einen Staubsauger angeschlossen werden. Ist dieser nicht vorhanden, so ist ein Staubfangbeutel die erste Wahl. Verschiedene Sägeblätter ermöglichen es dem Handwerker, unterschiedliche Materialien zu schneiden. Eine Führungsschiene und ein Splitterschutz sorgen für einen sauberen Schnitt ohne Ausriss. Gleichmäßige Abstände von der Säge zur Werkstoffkante werden über einen Parallelanschlag sichergestellt. Und wer seine Tauchkreissäge von Festool regelmäßig transportieren muss oder sie staubfrei ablegen möchte, greift zur Aufbewahrungstasche.
Festool Tauchsägen unterscheiden sich nicht nur in der Schnitttiefe. Wichtig sind auch Antrieb, Sicherheitsfunktionen, Führungsschienen-Kompatibilität, Akku- oder Netzbetrieb und die Frage, ob eher Plattenmaterial, Türen, Bohlen, Aluminiumprofile oder Sandwichplatten gesägt werden sollen.
Im Video werden mehrere Festool Tauchsägen gegenübergestellt: TS 75, TS 55 F, TSC 55 K und TS 60 K. Dadurch wird deutlich, dass es nicht die eine richtige Tauchsäge für alle Anwendungen gibt. Jede Maschine hat ihren eigenen Schwerpunkt.
Die TS 75 ist die Tauchsäge für große Schnitttiefe. Mit 75 mm Schnitttiefe ist sie besonders für stärkere Bohlen, dickere Werkstücke und Anwendungen interessant, bei denen die kleineren Tauchsägen an ihre Grenze kommen. Im Video werden außerdem Kabelkanäle, Sandwichplatten und hohe Aluminiumprofile als typische Sonderanwendungen genannt.
Für die TS 75 können je nach Anwendung spezielle Sägeblätter eingesetzt werden. Im Video wird etwa das Schneiden von Stahlblech-Sandwichplatten oder Stahlblech-Kabelkanälen erwähnt. Das zeigt: Die TS 75 ist nicht nur „die große Holzsäge“, sondern auch eine Lösung für bestimmte dickere oder technischere Materialien.
Die TS 55 F ist der Klassiker unter den Festool Tauchsägen. Sie ist kabelgebunden, robust und besonders für Arbeiten mit Führungsschiene geeignet. Typische Anwendungen sind Türen ablängen, Platten zuschneiden, Ausschnitte herstellen und saubere Zuschnitte im Innenausbau.
Die Bezeichnung TS 55 F lässt sich gut entschlüsseln: „TS“ steht für Tauchsäge, „55“ für die Schnitttiefe. Das „F“ steht im Video für Facelift. Dabei wurde das Vorgängermodell unter anderem mit einem feineren, dünneren Sägeblatt optimiert. Das 1,8-mm-Dünnschnittsägeblatt sorgt für schnelleren Schnittfortschritt und saubere Schnitte.
Weitere Buchstaben in den Festool-Bezeichnungen helfen bei der Einordnung. „E“ steht für Elektronik, also unter anderem Temperatur- und Überlastschutz. „B“ steht für Bremse: Nach dem Loslassen des Schalters steht das Sägeblatt innerhalb weniger Sekunden still. „Q“ steht für plug it, also den abnehmbaren Festool Netzanschluss.
Die TSC 55 K ist die Akku-Variante in der 55-mm-Klasse. Das „C“ steht für Cordless, also kabellosen Akkubetrieb. Mit zwei 18-Volt-Akkupacks arbeitet die Maschine mit insgesamt 36 Volt. Der bürstenlose EC-TEC Motor reduziert den Motorverschleiß und sorgt für eine leistungsstarke Akku-Lösung.
Ein wichtiger Unterschied der TSC 55 K zur klassischen TS 55 ist der integrierte KickbackStop. Wenn die Säge beim Eintauchen oder beim Schnitt verkantet, kann ein gefährlicher Rückschlag entstehen. Der KickbackStop soll in solchen Situationen die Maschine stoppen und dadurch Anwender, Werkstück und Führungsschiene schützen.
Die TS 60 K ist die vielseitige kabelgebundene Tauchsäge zwischen TS 55 und TS 75. Sie bietet 60 mm Schnitttiefe, einen bürstenlosen EC-TEC Motor und ebenfalls KickbackStop. Festool beschreibt die TS 60 K als Tauchsäge mit 60 mm Schnitttiefe, KickbackStop und der Möglichkeit, sie mit Kappschienen zu kombinieren. Diese Kombination macht sie besonders vielseitig.
Gerade die Kappschienen-Kompatibilität unterscheidet die TS 60 K deutlich von vielen klassischen Tauchsägen. Mit der Führungsschiene ist sie für präzise Längs- und Plattenzuschnitte geeignet. Mit der Kappschiene wird sie zusätzlich für schnelle, mobile und winkelgenaue Kappschnitte interessant. Damit rückt sie näher an Anwendungen heran, die man sonst eher von einer Handkreissäge mit Kappschiene kennt.
Die häufige Frage „Warum TS 60 K, wenn es TS 55 und TS 75 gibt?“ ist berechtigt. Die Antwort liegt nicht nur in 5 mm mehr Schnitttiefe gegenüber der TS 55. Laut Festool unterscheidet sich die TS 60 K zusätzlich durch KickbackStop, Kappschienen-Kompatibilität, bürstenlosen EC-TEC Motor, mehr Leistung, höhere Leerlaufdrehzahl und weitere Verbesserungen wie den Sägeblattwechsel.
Alle gezeigten Tauchsägen lassen sich an ein Festool Absaugsystem anschließen. Je nach Anwendung kann ein 27-mm- oder 36-mm-Saugschlauch verwendet werden. Gerade beim Sägen von Plattenmaterial, Türen, beschichteten Werkstoffen oder Innenausbau-Materialien ist Absaugung wichtig, damit Sicht, Schnittqualität und Arbeitsplatz sauberer bleiben.
Für die Auswahl gilt: Die TS 55 F ist der bewährte kabelgebundene Klassiker für präzise Schnitte mit Führungsschiene. Die TSC 55 K ist die kabellose 55-mm-Lösung mit KickbackStop. Die TS 60 K ist der vielseitige Allrounder mit 60 mm Schnitttiefe, KickbackStop und Kappschienen-Kompatibilität. Die TS 75 ist die richtige Wahl, wenn deutlich mehr Schnitttiefe für starke Bohlen, dickere Werkstücke oder spezielle Materialien gebraucht wird.
1 Quelle: Festool Deutschland, Video „Übersicht Festool Tauchsägen“, YouTube-Video ID cXiJhXoWswA. Transkript sowie eine ausgewählte Herstellerantwort aus der Kommentarspalte wurden ausgewertet. Die Inhalte wurden mit Festool-Informationen zu TS 55, TSC 55, TS 60 K und TS 75 abgeglichen und auf zusätzliche Praxisinformationen für die Kategorie „Festool Tauchsägen“ fokussiert.
Das hängt von der Anwendung ab. Für viele klassische Zuschnitte mit Führungsschiene ist die TS 55 F eine bewährte Lösung. Wer kabellos arbeiten möchte, prüft die TSC 55 K.
Die TS 60 K ist besonders vielseitig, weil sie 60 mm Schnitttiefe, KickbackStop und Kappschienen-Kompatibilität verbindet. Die TS 75 ist für besonders dicke Werkstücke und hohe Schnitttiefen gedacht.
„TS“ steht für Tauchsäge.
Die Zahl dahinter, zum Beispiel 55, 60 oder 75, verweist auf die jeweilige Schnitttiefe der Maschine.
Im Video wird „F“ als Facelift erklärt.
Bei der TS 55 F wurde das Vorgängermodell unter anderem mit einem feineren, dünneren 1,8-mm-Sägeblatt optimiert.
„E“ steht für Elektronik, zum Beispiel Temperatur- und Überlastschutz.
„B“ steht für Bremse. Das Sägeblatt kommt nach dem Loslassen des Schalters schnell zum Stillstand. „Q“ steht für plug it, also den abnehmbaren Festool Netzanschluss.
Das „C“ steht für Cordless, also für Akkubetrieb ohne Kabel.
Die TSC 55 arbeitet mit zwei 18-Volt-Akkupacks und damit mit insgesamt 36 Volt.
Die TS 55 F reicht für viele typische Arbeiten im Innenausbau, Möbelbau und Plattenzuschnitt.
Sie ist besonders sinnvoll, wenn überwiegend mit Führungsschiene gearbeitet wird und kein Akkubetrieb nötig ist.
Die TSC 55 K ist sinnvoll, wenn präzise Tauchschnitte mit Führungsschiene ohne Stromkabel ausgeführt werden sollen.
Sie bietet zusätzlich den KickbackStop und ist dadurch besonders interessant für Montage, Baustelle und flexible Einsätze.
Der KickbackStop soll gefährliche Rückschläge beim Sägen oder Eintauchen reduzieren.
Wenn die Säge verkantet oder zu schnell ins Material eintaucht, kann die Funktion die Maschine stoppen und dadurch Anwender, Werkstück und Führungsschiene schützen.
Die TS 60 K ist nicht nur eine TS 55 mit etwas mehr Schnitttiefe. Laut Festool unterscheidet sie sich durch KickbackStop, mehr Schnitttiefe, Kappschienen-Kompatibilität, bürstenlosen EC-TEC Motor, mehr Leistung und höhere Leerlaufdrehzahl.
Sie ist dadurch als vielseitiger Allrounder zwischen der kompakten 55-mm-Klasse und der großen TS 75 positioniert.
Ja. Die TS 60 K lässt sich laut Festool mit Kappschienen kombinieren.
Dadurch sind neben klassischen Führungsschienen-Schnitten auch schnelle, mobile und winkelgenaue Kappschnitte möglich. :contentReference[oaicite:1]{index=1}
Die TS 75 ist die richtige Wahl, wenn deutlich mehr Schnitttiefe benötigt wird.
Im Video werden stärkere Bohlen, Sandwichplatten, Stahlblech-Kabelkanäle und hohe Aluminiumprofile als Beispiele genannt.
Nein. Mit passendem Sägeblatt kann die TS 75 auch für bestimmte Sondermaterialien eingesetzt werden.
Im Video werden Stahlblech-Sandwichplatten, Stahlblech-Kabelkanäle und Aluminiumprofile erwähnt.
Für das Ablängen von Türen ist die TS 55 F ein bewährter Klassiker.
Wer kabellos arbeiten möchte, kann zur TSC 55 K greifen. Wenn mehr Schnitttiefe oder Kappschienen-Kompatibilität gewünscht ist, kann die TS 60 K sinnvoll sein.
Für dicke Bohlen ist die TS 75 wegen ihrer hohen Schnitttiefe am besten geeignet.
Die TS 60 K bietet mehr Schnitttiefe als die TS 55, ersetzt aber nicht in jeder Anwendung die große TS 75.
Im Video wird die TS 60 K als Allrounder eingeordnet.
Der Grund ist die Kombination aus 60 mm Schnitttiefe, KickbackStop, bürstenlosem Motor, Führungsschienen-Nutzung und Kappschienen-Kompatibilität.
Ja. Die im Video gezeigten Tauchsägen können an ein Festool Absaugsystem angeschlossen werden.
Je nach Anwendung kann ein 27-mm- oder 36-mm-Saugschlauch verwendet werden.
Das Sägeblatt entscheidet stark über Schnittqualität, Schnittgeschwindigkeit und Materialeignung.
Die TS 55 F und TSC 55 K werden im Video mit dünnen Sägeblättern genannt, die schnelle und saubere Schnitte ermöglichen. Für spezielle Materialien wie Aluminium oder Sandwichplatten sind entsprechend passende Sägeblätter nötig.
Die TSC 55 K ist durch den Akkubetrieb besonders flexibel, wenn kein Kabel gewünscht ist.
Die TS 60 K ist ebenfalls sehr vielseitig, wenn Netzstrom vorhanden ist und zusätzlich Kappschienen-Kompatibilität oder 60 mm Schnitttiefe gebraucht werden.
Eine einfache Regel: TS 55 F für klassische kabelgebundene Führungsschienen-Schnitte, TSC 55 K für kabellose 55-mm-Schnitte, TS 60 K als vielseitiger Allrounder mit Kappschiene und KickbackStop, TS 75 für maximale Schnitttiefe.
Entscheidend sind Materialstärke, Stromversorgung, Sicherheitsfunktionen, gewünschte Mobilität und die Frage, ob nur längs mit Führungsschiene oder auch schnell quer mit Kappschiene gearbeitet werden soll.
1 Quelle: Festool Deutschland, Video „Übersicht Festool Tauchsägen“, YouTube-Video ID cXiJhXoWswA. Transkript sowie eine ausgewählte Herstellerantwort aus der Kommentarspalte wurden ausgewertet. Die Inhalte wurden mit Festool-Informationen zu TS 55, TSC 55, TS 60 K und TS 75 abgeglichen und auf zusätzliche Praxisinformationen für die Kategorie „Festool Tauchsägen“ fokussiert.